Fr 17. April DER KONTRABASS

Written by on 17. Februar 2020

DER KONTRABASS

Schräges aus dem Orchestergraben

 

Der Klavierspieler kriegt jede Frau, hat schon Johannes Heesters gesungen. Der Kontrabassist dagegen geht in jedem Orchester gnadenlos unter. Außer es handelt sich um einen Narzissten, wie ihm der Schriftsteller Patrick Süskind in seinem Theaterstück „Der Kontrabass“ ein Denkmal gesetzt hat. Das Ein-Mann-Stück, das zu den meistgespielten Bühnenarbeiten in Deutschland gehört, ist am Freitag, 17. April, 20 Uhr, im Noltes in Überlingen zu sehen. In der Rolle des schrägen Orchestermusikers: Oliver Nolte.

 

Für Nolte, der sich nach dem packenden Schauspiel „Ruhestörung“ von Eugen Ruge und der poetischen Legende  „Novecento“ von Alessandro Baricco für diesen tragisch-komischen Monolog entschieden hat, ist es eine Paraderolle. Der „Kontrabass“ erzählt das Leben eines Musikers zwischen Bier und Brahms. Hier spricht einer zum Publikum, der sich im Laufe des Abends immer weiter demontiert, während er über das Leben, die Liebe und das Beamtentum lamentiert. Dies wiederum kombiniert mit profunden Kenntnissen der Musikgeschichte und einem Wortwitz, dass einem das Lachen im Laufe des Abends immer mehr im Halse steckenbleibt.

 

„Der Kontrabass“ beginnt um 20 Uhr im Noltes im Gunzoweg 1.

Reservierung telefonisch unter 07551 – 8310222 oder übers Internet: www.noltes.biz.

Eintritt: 25 Euro.


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